Irmtrud Wojak ist Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft BUXUS STIFTUNG. Sie ist Historikerin, Publizistin und Ausstel­lungsku­ra­torin, Lehrbeauftragte an der Universität der Bundeswehr München. Sie arbeitete am Fritz Bauer Institut in Frankfurt/M. und war dort stellvertretende Leiterin. 2008/09 leitete sie beim International Tracing Service (Internationaler Suchdienst) in Bad Arolsen den Aufbau eines historisch-pädagogi­schen For­schungsbe­reichs und war dort Mitglied der Geschäftsführung. Von 2009-2011 war sie Gründungs­direk­torin des „NS-Dokumenta­tions­zentrum München“ und legte für die Einrichtung ein Ausstellungs- und Bildungskonzept vor. Sie ist Mitglied der Internationalen Experten­kommission Gedenkstätte Wolfen­büttel. In den Jahren 2014/15 wurde sie mit einem Stipendium als Fellow in Residence am Radcliffe Institute for Advanced Study der Harvard Universität in Cambridge, MA. ausgezeichnet.


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Forschungsprojekte und Konzepte

2014/15

De-Nazification and Stories of Survivors
Stipendium: Radcliffe Institute for Advanced Study, Harvard University, Cambridge (USA)

2013-heute

Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft BUXUS STIFTUNG GmbH mit Sitz in München 

2009-2011

Konzeption für ein Ausstellungs-, Lern- und Erinnerungszentrum als Gründungsdirektorin des „NS-Dokumentationszentrum München“

2008

Konzeption und Aufbau des historisch-pädagogischen Forschungsbereichs beim International Tracing Service (ITS), Bad Arolsen

1998-heute

Erforschung von Leben und Werk von Fritz Bauer 1903-1968; Habilitation mit der Bauer-Biographie an der Leibniz Universität Hannover, 2008 (C.H. Beck, München 2009).

2001-2004

Konzeption, Realisation und Katalog der Aus­stellung Auschwitz-Prozeß. 4 Ks 2/63. Frankfurt am Main (als Wanderausstellung zu sehen in Berlin, Hannover und München)

1999-2001

Forschungsprojekt über den NS-Täter Eichmann, publiziert unter dem Titel Eichmanns Memoiren. Ein kritischer Essay (Campus-Verlag 2001, Fischer-TB-Verlag 2002; Berlin 2014), Stipendium: Yad Vashem

1998-2004

Herausgabe und Redaktion des vom Fritz Bauer Institut in Frankfurt/M. herausgegebenen Jahrbuch zur Geschichte und Wirkung des Holocaust (Campus-Verlag)

1997-1998

Herausgabe der Schriften von Fritz Bauers unter dem Titel Die Humanität der Rechtsordnung (Campus-Verlag, vergriffen)

1997-1999

Mitarbeit an der Konzeption und Durchführung der Transkription des 430stündigen Tonbandmitschnitts des 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses am Fritz Bauer Institut, Förderung: Volkswagen Stiftung

1996

Zusammen mit Irmhild Wojak Übersetzung aus dem Amerikanischen: Lotte Strauss, Über den grünen Hügel. Berlin: Metropol 1997.

1995-1996

Das zweite Exil – Diktaturerfahrung deutsch-jüdischer Emigranten und Überlebender des Holocaust in Argentinien, Uruguay, Bolivien und Chile. Förderung: Graduiertenkolleg der Universität Münster (DFG)

1995

Ausstellung ZIMMERDENKMÄLER, Förderung: Stiftung Kunst- und Kultur NRW und der Ministerpräsident des Landes NRW im Rahmen des Vereins "Erinnern für die Zukunft"

1994-1995

Ehrenamtliche Vorsitzende und Mitbegründerin des historischen Vereins "Erinnern für die Zukunft e.V." in Bochum; Forschung über jüdisches Leben in Bochum und Wattenscheid

1994

Briefedition deutsch-jüdischer Emigranten in den Niederlanden 1938-1943, Buchpublikation "Geliebte Kinder" in Zusammenarbeit mit der Bibliothek für Zeitgeschichte (Stuttgart). Förderung: Alfred Freiherr von Oppenheim Stiftung

1992

Mikroverfilmung der Akten der deutschsprachigen Emigration in Chile 1933-1945 im Archiv des chilenischen Außenministeriums. Förderung: Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

1990-1993

Dissertationsprojekt "Exil in Chile. Die deutsch-jüdische und politische Emigration 1933-1945" (zugleich Oral-History-Projekt), publiziert 1994 im Metropol-Verlag, Berlin. Förderung: Volkswagen Stiftung; Deutscher Akademischer Austauschdienst; Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung; Zentrum für Antisemitismusforschung, Berlin

 

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AKTUELL

 

Neuauflage der 2009 zuerst erschienen
Fritz Bauer Biographie, Februar 2016.
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Mit Beiträgen von I. Wojak, darunter „Fritz Bauer oder die Pflicht zum Ungehorsam“.
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Mit einem Aufsatz von I. Wojak, „Die Zeugenaussagen der Überlebenden. Ihre Bedeutung für die Humanität der Rechtsordnung“, S. 90-111.

 

Mit einem Aufsatz von I. Wojak, „Fritz Bauer – Anwalt für die Menschlichkeit“, S. 161-170.

 

Neuauflage 2014