FRITZ BAUER (1903-1968)

GENERALSTAATSANWALT UND KÄMPFER FÜR DIE MENSCHENRECHTE

Das FRITZ BAUER ARCHIV ist eine Webseite über Leben und Werk des gleichnamigen Juristen. Die Seite, die fortlaufend erweitert und aktualisiert wird, soll dazu beitragen, Bauers Bedeutung für die Humanität unserer Rechtsordnung stärker als bisher zu vergegenwärtigen und eine an den Menschenrechten orientierte Rechtsprechung bestärken.

Fritz Bauer wurde 1903 in Stuttgart geboren. Als Sozialdemokrat, der gegen das Aufkommen der Nationalsozialisten kämpfte, wurde er 1933 von den Nazis ins Konzentrationslager gesperrt, seit 1936 lebte er im Exil.

1949 kehrte Fritz Bauer in die Bundesrepublik zurück. Mit dem Widerstandsgeist eines jungen Demokraten, den Antisemitismus und Nationalismus im ersten Weltkrieg politisiert hatten, setzte er sich nach dem zweiten Weltkrieg und Holocaust für die Sisyphusarbeit der Entnazifizierung ein.

Bauers Wirken wurde von Verfolgung, Intrigen und Morddrohungen begleitet, doch er ließ sich nicht beirren. Widerstand bedeutete für ihn Wiederherstellung des Rechts, wenn Menschenrechte verletzt wurden. Fritz M. Bauer starb 1968 in der Ausübung seines Amtes als Generalsstaatsanwalt unter ungeklärten Umständen in Frankfurt am Main.

"Wir können aus der Erde keinen Himmel machen, aber jeder von uns kann etwas tun, dass sie nicht zur Hölle wird."
Fritz Bauer

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