Nachforschen

Research works

Conducting research and reading are essential for an open engagement with human history. Books and films are therefore a fundamental aspect of our research activities. This section provides insight into our constantly growing archive of background knowledge and our growing collection of stories about resistance and survival.

You will find numerous other stories and research works at the interactive website www.fritz-bauer-datenbank.de (currently only accessible with a password).

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Stories of resistance and survival

Books about the struggle for human rights

Sorry, only in German!

Argentinien

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Ellen Marx (1921-2008) gelang 1939 die Flucht vor den Nazis nach Argentinien. Nach dem Militärputsch 1976 "verschwand" ihre Tochter Nora spurlos. Ellen Marx schloss sich den Madres de la Plaza de Mayo, "Müttern der Plaza de Mayo", an.

Berlin: Metropol, 2014

Armenien

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Sammlung von Büchern über den Völkermord an den Armenierinnen und Armeniern

Chile

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Sammlung von Geschichten chilenischer Frauen, die gegen das Militärregime kämpften, in Gefängnissen und Lagern der Diktatur festgehalten und gefoltert wurden.

2015, 2014, 2011

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Zeugnisse politischer Gefangener während der Militärdiktatur in Chile 1973 - 1990.

Santiago de Chile: Ediciones de la Dirección de Bibliotecas, Archivos, Museos, 2008

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Zeugnisse und Texte des evangelischen Pfarrers Helmut Frenz (1933-2011), der sich in Chile und bei Amnesty International für die Menschenrechte engagierte.

Verschiedene Jahre

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Studie über die Hintergründe des Todes des chilenischen Arztes und Präsidenten der Unidad Popular Salvador Allende (1908-1973), der sich das Leben nahm, bevor dies die Miltärs tun konnten.

London: Bloomsbury, 2013

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Erinnerungen des Kameramanns und Menschenrechtsaktivisten Peter Overbeck an die Reformen der Regierung von Präsident Dr. Salvador Alllende bis zum Militärputsch am 11. September 1973ö.

Hamburg: Edition Nautilus, 2008

Deutschland

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Die Biographie des Juristen Fritz Bauer (1903-1968), Sozialdemokrat, Verfolgter des Nazi-Regimes und Exilant, Kämpfer für des Menschen Rechte, Neuauflage des 2009 erstmals erschienenen umfassenden biographischen Werkes.

München: BUXUS EDITION, 2016

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Die Autorin Elsa Bernstein unterhielt mit ihrem Mann, dem Juristen Max Bernstein, in München einen literarischen Salon. 1942 wurde sie in das KZ Theresienstadt deportiert. Ihren Lebenswillen charakterisierte die Tochter: "Sie hatte das Glück, sich selbst wichtig zu sein." (S. 26)

Hamburg: Landeszentrale für politische Bildung 2005

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Adolph Kurt Böhm, Pianist und Komponist, floh als siebenjähriger mit seiner Familie vor den Nazis nach Paris, wo die Familie den Nazis trotzt und verfolgte Juden bei sich versteckt. Seine Erinnerungen erschienen unter dem Titel Musik und Menschlichkeit.

München: Morisken, 2014.

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Cordelia Edvardson (1929-2012), selbst Überlebende, kritisierte, dass Auschwitz in die "'normale'" Verbrechensgeschichte der Menschheit" eingeordnet werde (S. 50).

München: Carl Hanser Verlag, 1989

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Lucille Eichengreen und ihr Mann Dan wagten eine Reise zurück nach Deutschland. Lucille, geboren in Hamburg, ist die einzige ihrer Familie, die das Nazi-Regime überlebt hat. Ein Zeugnis wider den nationalen Bewältigungsstolz, der sich in der deutschen Kultur der Erinnerung eingeschlichen hat.

Hamburg: Delling und Gallwitz, 1992

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Eva Goldschmidt emigrierte 1939 aus Stuttgart nach Chile und wanderte von dort 1965 in die USA aus. Sie erzählt über die Flucht auf dem Schiff Conte Grande, analysiert die Probleme der Integration und das Leben der Flüchtlinge in Chile.

Tuscaloosa: University of Alabama Press, 2013

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Bücher des Psychologen und -therapeuten Arno Gruen (1923-2015), der sich mit seiner Familie vor den Nazis in die USA rettete und später in die Schweiz umzog. Sein Leben lang erforschte er die Ursachen von Gehorsam und Aggression. Arno Grün fand sie in der Entfremdung des Menschen vom Leben selbst.

Die Bücher von Arno Gruen erscheinen im Stuttgarter Klett Verlag

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Jean Heinemann hat seine Erinnerungen nach der Befreiung 1945 aufgeschrieben. Er wurde aus Frankreich nach Auschwitz deportiert und beschreibt, wie die Nazis versuchten, die Opfer zu Tätern zu machen. Im Nachhinein wurde diese brutale Methode fälschlich in "Überlebensschuld" umgedeutet - um die Täter damit zu entlasten.

Berlin: das Neue Berlin, 1995

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Ein wunderbarer Film über das Leben der Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger von Renata Schmidtkunz

DVD: Navigator Film Produktion, 2012

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Die Schriftstellerin Ruth Klüger überlebte mit ihrer Mutter Auschwitz, ihre Autobiographie erschien unter dem Titel "Weiter leben"

2008, 1997, 1993

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Ruth Liepmann wuchs in Hamburg auf und war eine Widerstandskämpferin, die von den Nazis steckbrieflich gesucht wurde. Sie überlebte im Exil in den Niederlanden. Nach 1945 wurde sie eine der bedeutendsten Literaturagentinnen Europas.

München: Knaur, 1995 

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Paul Steinberg wuchs in Berlin auf, 1933 nach der Machtübernahme der Nazis emigrierte die Familie nach Frankreich, 1943 wurde er nach Auschwitz deportiert. Vierzig Jahre nach der Befreiung schrieb er seine Geschichte auf. Was gibt Menschen Kraft, unter solchen extremen Bedingungen zu überleben?

München: Carl Hanser, 1998

El Salvador

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Pater Martin Maier SJ, der Autor dieses Buches, lebte in El Salvador und kannte den von den Schergen der Militärdiktatur ermordeten Befreiungstheologen und Erzbischof von San Salvador, Oscar Romero (1917-1980), persönlich.

Freiburg: Herder Verlag, 2015

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Bischof Oscar Romeros Texte in deutscher Erstausgabe, zusammengestellt von seinem persönlichen Sekretär Jesus Delgado, der 1986 auch eine Biographie des Geistlichen veröffentlichte.

Stuttgart: Verlag Katholisches Bildungswerk, 2015 

Frankreich

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Charlotte Delbo (1913-1985) war während der Besetzung Frankreichs durch die Nazis in der Résistance aktiv und gehörte einer Gruppe um den Philosophen Georges Politzer an, die jedoch 1942 aufflog. Sie wurde nach Auschwitz deportiert. Ihre Leser_innen, sagte Charlotte Delbo, stelle sie die Frage: "Was habt ihr getan, was macht ihr aus eurem Leben?" (S. 501)

Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1993

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Die Geschichte eines blinden Jungen, der das Konzentrationslager Buchenwald überlebte und lernte, jeden Tag neu zu beginnen. Eine unglaubliche Geschichte über ein wunderbar gelebtes Leben und Begegnungen, die JL lehren, die innere Freiheit zu finden, mit der es ihm gelingt zu überleben.

München: dtv/Klett-Cotta, 1995

Italien

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Primo Levi, 1919 in Turin geboren, Chemiker, gehörte der italienischen Widerstandsbewegung an, 1944 wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Die schwere und schmerzhafte Erkenntnis, dass Überleben Widerstand bedeutet, hat kaum jemand so auf den Punkt gebracht.

Die Bücher erschienen in München bei dtv

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Liana Millu war im Widerstand aktiv, 1944 wurde sie in Venedig verhaftet und nach Auschwitz deportiert: "Eines der eindrucksvollsten europäischen Zeugnisse aus dem Frauenlager Auschwitz-Birkenau, ganz gewiss das bewegendste" - Primo Levi

München: Antje Kunstmann, 1997

Österreich

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Hermann Langbein (19912-1995) kämpfte mit den Internationalen Brigaden in Spanien, war in französischen Lagern interniert und wurde 1942 nach Auschwitz deportiert, wo er Mitglied der internationalen Widerstandsorganisation wurde.

1995

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Film von Renate Keller über das persönliche, berufliche und vor allem politische Leben der feministischen Historikerin, Autorin und Menschenrechtlerin Dr. Gerda Lerner (1920-2013), die vor den Nazis aus Wien in die USA flüchtete und er dort zu einer anerkannten Wissenschaftlerin werden konnte.

DVD: absolut Medien, 2016

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"Ehe aus der Massenvernichtung der Juden DER HOLOCAUST wurde, waren zu dem Thema nur ein paar Memoiren wie Viktor Frankls ...trotzdem Ja zum Leben sagen und Ella Lingens Gefangene der Angstveröffentlicht worden. Doch diese kleine Sammlung von Edelsteinen ist besser als die Regale über Regale mit trivialer Literatur, die nun Bibliotheken und Buchläden füllt." N. G. Finkensetin

Berlin: Berliner Taschenbuch Verlag, 2005

Polen

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Ein Buch über die Kraft des Menschen, der Niedertracht und Schändlichkeit zu widerstehen.

München: C.H. Beck, 1996

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Ab ihrem vierzehnten Lebensjahr ist Marian Kampinski gezwungen, sich zu verstecken und zu fliehen: "You will look into the face of inhumanity and see that love and faith can overcome the most powerful of all evils".

Bloomington: iUniverse, 2009

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Die "Cellistin von Auschwitz" Anita Lasker-Wallfisch erzählt, wie sie und ihre Schwester Renate die Konzentrationslager der Nazis überleben.

Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000

Rumänien

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Aus dem Hebräischen wurden die Erinnerungen des 1923 in Czernowitz geborenen, isreaelischen Schriftstellers Aharon Appelfeld übersetzt. Er überlebte als Kind sechs Jahre Verfolgung zuerst im Ghetto und Lager, dann in den ukrainischen Wäldern, zuletzt als Küchenjunge der Roten Armee.

Berlin: Rowohlt, 2005

Spanien

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In Form eines Dialogs mit seinen Söhnen erinnert sich und beschreibt der spanische Untersuchungsrichter Balthasar Garzón an seinen Kampf gegen die Straflosigkeit und das organisierte Verbrechen.

Barcelona: Debolsillo, 2011

Südafrika

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Rommel Roberts arbeitete als Entwicklungsbeauftragter für den Generalsekretär des Südafrikanischen Kirchenrats, Desmond Tutu. Er erzählt vom Kampf gegen die Apartheid, einfalls- und risikoreichen Aktionen - Zeugnisse der Menschlichkeit im Kampf gegen Unmenschlichkeit.

Bern: Lokwort, 2014

Tschechoslowakei

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Richard Glaser, geboren 1920 in Prag, fiel 1942 den Nazis in die Hände und wurde erst nach Theresienstadt, von dort in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Er gehörte 1943 zu den Aufständischen im Lager und ihm gelang das Unglaubliche: die Flucht.

Münster: Unrast, 2008

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Die Pianistin Alice Herz-Sommer wurde 1903 in Prag geboren, sie überlebte das KZ Theresienstadt, wo sie 100 Konzerte gab. Nach der Befreiung lebte sie in Israel, später in London, wo sie 2014 starb.

München: Knaus, 2012

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Die Geschichte von Friedrich Karl, geboren 1902 in Liberec, der die Todeslager der Nazis überlebte und am 10. Mai 1945 nach Prag zurückkehrte, von ihm verfasst von Mai bis September 1945.

Prag, 2005

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Heinz J. Hermann wurde 1921 in Troppau geboren, das nach dem Ersten Weltkrieg tschechisch wurde. Sein Bericht erzählt nicht nur seine Erlebnisse im KZ Auschwitz, sondern welche Voraussetzungen zum Überleben dieses Infernos notwendig waren.

Wien: Löcker-Verlag, 1994

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Rudolf Veba, geboren 1924, wurde 1942 nach Auschwitz deportiert, von dort gelang im 1944 die Flucht. Er versuchte vergeblich, die Juden in Ungarn vor der drohenden Vernichtung zu warnen.

München: Piper Verlag, 1999

Ungarn

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Marianne Adam, geboren 1923 in Ungarn, und Ella Salomon, geboren 1920 in Rumänien, überlebten Auschwitz und sagten als Zeuginnen im Frankfurter Auschwitz-Prozess aus.

Stuttgart: Edition Anker, 1995

Uruguay

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Auf der Flucht vor den Nazis gelangte der in Breslau geborene Ernesto Kroch 1938 nach Uruguay. Der Militärputsch von 1973 zwang ihn wiederum in die Illegalität. 1982 musste er erneut fliehen, diesmal in die Bundesrepublik ins Exil.

Frankfurt am Main: dipa, 1990

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Ernesto Kroch (1917-2012) über Diktatur, Widerstand und den Kampf für die Demokratie in Uruguay.

Frankfurt am Main: dipa, 1991

Transitional Justice