VERANSTALT­UNGEN

SEMINARE  VORTRÄGE

Fritz Bauer Bibliothek <interaktiv>

30. Juni 2019 / 14.00 Uhr, ver.di Bochum, Universitätsstraße 76, 44789 Bochum

Treffen der Arbeitsgruppe des Bochumer "Bündnis gegen Rechts"

Der Fritz Bauer Bibliothek geht es um interkulturellen Dialog über Geschichten vom Widerstand und vom Überleben, die wir auf der interaktiven Webseite der Bibliothek weitererzählen. Das Projekt unterstützt alle, die sich aus Notwehr oder um Not zu lindern für die Menschenrechte einsetzen und deren Engagement und Bereitschaft zum Risiko mehr Öffentlichkeit braucht.

Nähere Infos unter www.fritz-bauer-bibliothek.de

Die Arbeitsgruppe des Bochumer "Bündnis gegen rechts" trifft sich, um Bochumer und weltweite Widerdstandsgeschichten zu diskutieren und die Auftaktveranstaltung am 28./29. September 2019 vorzubereiten. Die AG ist weiterhin offen für Mitstreiter_innen und lädt alle zum Mitmachen ein.


"Im Kampf um des Menschen Rechte" Fritz Bauer

19. März 2019 / 18.30 Uhr, Naturfreundehaus, Alte Bahnhofstraße 175, 44892 Bochum

Infoabend über den Terror des NSU und den Kampf für die Wahrheit

1999 begann die Mord- und Terrorserie des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), zehn Menschen wurden ermordet, drei Sprengstoffanschläge und fünfzehn Raubüberfälle durchgeführt und 43 versuchte Morde begangen. Obwohl es von Anfang an Hinweise auf rechtsextremistische Täter gab, wurden viele Jahre Freunde und Angehörige verdächtigt, die Opfer kriminalisiert. Erst nach der Selbstenttarnung des NSU 2011 wurde im rechtsextremistischen Milieu ermittelt.

In der Initiative "Keupstrasse ist überall" sind die Überlebenden der Nagelbombenattentate des NSU in Köln aktiv. Heute wollen sie uns ihre Geschichten nahebringen, vom Kampf für Wahrheit, Gerechtigkeit und für ein Leben in Sicherheit berichten.

Eine Veranstaltung des Bochumer "Bündnis gegen Rechts", der Naturfreunde Jugend und der inter aktiven Fritz Bauer Bibliothek der BUXUS STIFTUNG gGmbH.


Der Auschwitz-Prozess und die Zeugenaussagen der Überlebenden - Ein Appel an uns heute

05. Dezember 2018 / 19.00 Uhr, VHS Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ)

Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44787 Bochum, Raum 1012

Im kommenden Dezember jährt sich zum 55. Mal die Eröffnung des Auschwitz-Prozesses. Gleichzeitig fragen wir uns, was geschieht, wenn uns die Stimmen der Opfer und Überlebenden nicht mehr begleiten.

Wird es genügende Stimmen des Protests angesichts wachsenden Rassismus und  Nationalismus geben? Haben wir die Geschichte richtig interpretiert? Wird der Widerstand gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit weiter wachsen und ausreichend sein, um unsere Demokratie zu sichern?

Die Historikerin und Fritz Bauer Biographin Dr. Irmtrud Wojak, Geschäftsführerin der gemeinnützigen BUXUS STIFTUNG (www.buxus-stiftung.de), zeigt beispielhaft auf, wie die Zeugenaussagen der Opfer und Überlebenden von Auschwitz eine Antwort auf diese Fragen geben können. Darüber wollen wir ins Gespräch kommen. Schaue ich hin oder schaue ich weg, mache ich mit oder treffe ich meine eigene Ent­schei­dung?!

Der Vortrag findet auf Einladung des Bochumer Bündnis gegen Rechts statt.