Der Auschwitz-Prozess und die Zeugenaussagen der Überlebenden

5. Dezember 2018 | 19.00 Uhr

VHS Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) Gustav-Heinemann-Platz 2-6, 44787 Bochum, Raum 1012

Ein Appel an uns heute

Im kommenden Dezember jährt sich zum 55. Mal die Eröffnung des Auschwitz-Prozesses. Gleichzeitig fragen wir uns, was geschieht, wenn uns die Stimmen der Opfer und Überlebenden nicht mehr begleiten.

Wird es genügende Stimmen des Protests angesichts wachsenden Rassismus und  Nationalismus geben? Haben wir die Geschichte richtig interpretiert? Wird der Widerstand gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit weiter wachsen und ausreichend sein, um unsere Demokratie zu sichern?

Die Historikerin und Fritz Bauer Biographin Dr. Irmtrud Wojak, Geschäftsführerin der gemeinnützigen BUXUS STIFTUNG (www.buxus-stiftung.de), zeigt beispielhaft auf, wie die Zeugenaussagen der Opfer und Überlebenden von Auschwitz eine Antwort auf diese Fragen geben können. Darüber wollen wir ins Gespräch kommen. Schaue ich hin oder schaue ich weg, mache ich mit oder treffe ich meine eigene Ent­schei­dung?!

Der Vortrag findet auf Einladung des Bochumer Bündnis gegen Rechts statt.